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Als Lebens- und Sozialberater hatten wir bislang immer gegen die ÖSV anzukämpfen um anerkannt und aufgenommen zu werden. Jetzt hat sich die Fachgruppe der Lebens- und Sozialberater endlich mal mit entsprechendemial Nachdruck Gehör verschaffen können und sogar wettbewerbsrechtliche Schritte gegen den umtriebigen Österreichischen Supervisorenverband unternommen, wodurch klargestellt wurde: Supervision ist kein freies Gewerbe, denn es ist Teil des Lebens- und Sozialberater Gewerbes. Dementsprechend dürfen nur Lebens- und Sozialberater Supervision anbieten und durchführen.

Allen Supervisoren, die eine anerkannte und den oft bereits hohen fachlichen Voraussetzungen der ÖSV-Supervisoren adäquaten Lehrgang zum Lebens- und Sozialberater suchen, hier finden Sie sie:

Beginn der Ausbildung zum Lebensberater am 28.04.2018

Der Originalbeitrag befindet sich auf https://www.wko.at/branchen/w/gewerbe-handwerk/personenberatung-betreuung/Positionsschreiben-Supervison-Coaching-kein-freies-Gewerb.html

Stand:

Nachdem der ÖVS – Österreichische Vereinigung für Supervision und Coaching in seinen letzten Mitgliedermitteilungen mehrmals und leider unrichtig behauptete, dass Gespräche von unserer Seite nicht erwünscht bzw. durchgeführt würden, möchten wir Sie mit diesem Schreiben über den Stand “Supervision versus Lebensberatung” informieren.

Richtigstellung

In den letzten Jahren gab es mehrmals Gespräche in Oberösterreich und Wien mit der Spitze des ÖVS zum Thema Gewerbeberechtigung. Wir erklärten damals, dass es für die Bereiche Supervision und Coaching eine Gewerbeberechtigung für Lebensberatung brauche. Von unserer Seite wurde damals auch eine gegenseitige Anerkennung mit kleineren Ausschulungen vorgeschlagen. Der ÖVS war aber der Meinung, dass man diese Tätigkeit auch außerhalb der Gewerbeordnung machen könne, ähnlich den Psychologen und Psychotherapeuten und es von Seite des ÖVS keine Anerkennung unserer Experten im Bereich Supervision geben wird. Diese Meinung ist natürlich falsch und entbehrt jeglicher Grundlage wie das Ministerium (siehe Bei-lage) nun dargestellt hat. Dass von Seiten des ÖVS nun in Mitglieder-Aussendungen behauptet wird, wir verweigern die Gespräche, sorgt bei vielen unserer Mitglieder, die in die Besprechungen immer eingebunden waren, für Kopfschütteln, teilweise sogar für Ärger.

Wir sind von unserer Seite immer offen für Gespräche, werden unsere Mitglieder aber auch vertreten, um deren Rechte zu schützen, wenn notwendig.

Schutzverband

In der Zwischenzeit hat der Schutzverband gegen unlauteren Wettbewerb auch bereits erste Schritte gegen den ÖVS eingeleitet, welche dieser auch zum Teil schon umgesetzt hat. Bis zur Generalversammlung am 27./28. April haben wir dem ÖVS nun Zeit gegeben, alle weiteren geforderten Schritte einzuleiten. Unserer Recherche nach verfügen gut 800 Mitglieder des ÖVS über keinerlei Berechtigung für die Tätigkeit als Supervisor und Coach.

In einem Mitgliederschreiben des ÖVS vom 15. Februar wünscht der Geschäftsführer sogar fröhliches Pfuschen als Abschluss, was darauf schließen lässt, dass die Unrechtmäßigkeit bereits bekannt war.

Vorbereitungen

Bis zur Generalversammlung des ÖVS wird es Gespräche mit dem Fachverband für Unternehmensberatung in der WKÖ sowie den zuständigen Bundessparten in der WKÖ geben, da natürlich auch die Organisationsentwicklung nicht ohne eine Gewerbeberechtigung durchgeführt werden kann. Zeitgleich werden gerade Vorbereitungen durchgeführt, damit unsere LebensberaterInnen mit einer Supervisionsweiterbildung (unsere Expertenliste in der Supervision) nicht mehr von den öffentlichen Stellen und Organisationen abgelehnt werden können. Diesbezüglich werden gerade verschiedene Klagen auf Bundesebene gegen Ämter vorbereitet.

Sollten Sie auch eine schriftliche Ablehnung mit der Begründung, dass Sie nicht beim ÖVS Mitglied sind, bekommen haben, senden Sie uns diese bitte zu.

Ich darf Ihnen versichern, dass wir wie auch beim Psychologengesetzt unsere Rechte zum Wohle unserer Mitglieder einfordern werden.

Lebensberaterausbildung Zugangsvoraussetzungen

 

Info der Fachgruppe Personenberatung vom 08.05.2018

Sehr geehrte Damen und Herren,

wir dürfen Sie informieren, dass der Schutzverband gegen unlauteren Wettbewerb erste Schritte gegen die Österreichische Vereinigung für Supervision und Coaching (ÖVS) eingeleitet hat.
Demnach ist es jenen Personen, die bis dato Mitglied in der ÖVS waren und keine Gewerbeberechtigung als Lebens- und SozialberaterIn haben, nicht mehr erlaubt, Dienstleistungen der Lebens- und Sozialberatung anzubieten.

In der Anlage übermitteln wir Ihnen zu diesem Sachverhalt folgende Unterlagen:
· Schreiben des Fachverbandes Personenberatung und Personenbetreuung vom 17.04.2018 – Mitgliederinformation über die aktuelle Situation
· Schreiben des Bundesministerium für Digitalisierung und Wirtschaftsstandort vom 23.03.2018 – Gewerberechtliche Information zu Supervision
Diese Unterlagen stehen auch unter folgendem Link zum Download bereit: http://w3.arge-lsb.at/index.php/ct-menu-item-19/category/6-informationen-der-bundesebene-lsb.

Weiters dürfen wir Sie informieren, dass Sie aufgrund der kommenden Datenschutzverordnung in den nächsten Tagen einen Newsletter über die Website www.arge-lsb.at erhalten.
Wenn Sie diesen Newsletter weiterhin beziehen möchten, dürfen wir Sie bitten, dies zu bestätigen.

Freundliche Grüße

KommR Alexander Adrian Mag. Andrea Servus, MSc, MBA
Fachgruppenobmann-Stv. Fachgruppengeschäftsführerin
Berufsgruppensprecher Personenberatung

Fachgruppe der Personenberatung und Personenbetreuung
Wirtschaftskammer NÖ
Wirtschaftskammer-Platz 1 I 3100 St Pölten
T +43 2742 851-19192 I F +43 2742 851-19199
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