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VEREIN SONNENKIND

zur Förderung junger Erwachsener | Praxisstelle

Lebens- und Sozialberatung

Praktikum für Lebens-und Sozialberater

Herzlich Willkommen

Bitte nehmen Sie sich etwas Zeit und Geduld für ein Thema, dass uns alle betrifft.
Verlassen Sie diese Seite nicht einfach, ohne sich zu fragen, wie Sie etwas von sich selbst einbringen können. Wir suchen Menschen die etwas mehr tun wollen. Sei es aktive Mitarbeit im Verein Sonnenkind, eine Empfehlung, eine Sach- oder Geldleistung oder ein nützlicher Hinweis.

Bitte unterstützen Sie uns!

Praxisgründung inklusive

Wir legen großen Wert auf die Umsetzung der Erfahrungen in die Praxis. Schon während des Lehrgangs bauen Sie sich Ihre Selbstständigkeit auf und verwenden Ihre Praxisstunden direkt zum Aufbau der eigenen Praxis.

Zusätzliche Vorteile für LSB in Ausbildung

  • Regelmäßige Supervision
  • Eigenverantwortliche Tätigkeit
  • Bekanntheit in Ihrer Region schaffen
  • Eigenmarketing in Verbindung mit Praktikum
  • Kontakte zu Politikern und Unternehmen herstellen
  • Spezielle Schulungsmassnahmen erweitern Ihre Qualifikation
  • Netzwerk im Rahmen des Verein Sonnenkind schafft Stärke
  • Regelmäßiger Erfahrungsaustausch
  • Erwerben Sie Seminarassistenzzeiten im Rahmen der Vorträge
  • Absolvieren Sie zusätzliche Einzel- und Gruppenselbsterfahrung

Vereinszweck Sonnenkind

Jugendliche Menschen ab 15 Jahren, die keine Chance am Arbeitsmarkt erhalten bzw. aufgrund Ihrer sozialen Verhältnisse benachteiligt sind oder waren sollen mit geeigneten Methoden der Lebens- und Sozialberatung wieder zur Freude am Leben und am Sein geführt werden. Die Jugendlichen Menschen sollen erfahren, dass Sie Wahlmöglichkeiten im Leben haben und Ihr Leben wertvoll ist.

  • Jugendliche (m/w) aus sozial schwachen Verhältnissen
  • Kinder von Eltern mit wenig Einkommen
  • Kinder mit geringen Bildungsstand, die vom AMS schwer/nicht vermittelt werden können.
  • Es werden nur Freiwillige aufgenommen und das Förderprogramm soll den Jugendlichen helfen Ihre Stärken und Fähigkeiten zu entfalten und im späteren Leben umzusetzen.

 

Im Förder- und Betreuungsprogramm soll jedem Jugendlichen ein eigener Betreuer ganztägig zur Verfügung stehen. Betreuer kommen aus allen Berufsgruppen, es soll aber ein Psychologe oder Lebensberater im Team dabei sein, Lehrer, Handwerker, …

Das übergeordnete Ziel des Betreuungsprogramms ist, dass die Jugendlichen lernen, mit allen Menschen umzugehen, unterschiedliche Charaktere kennen lernen und sich eine eigene Meinung bilden lernen. Dazu gehört auch der Umgang mit Amtspersonen, Ämtern und Behörden.

  1. Zeit/persönliches Eingehen auf die Bedürfnisse der Jugendlichen
  2. Führerscheinausbildung
  3. Lernen auf Ämter zu gehen
  4. Dass sie sich ohne Angst und Arroganz um Hilfe wenden können (AMS, Polizei, Gericht, 
    Behörden, Beratungseinrichtungen, ).
  5. Nach dem Betreuungsjahr sollen die Jugendlichen frei in die Gesellschaft zurück kehren.
  6. Der Verein unterstützt dabei durch geeignete Coachingmaßnahmen und Netzwerkpartner, 
    bestehend aus Institutionen und Firmen, die Jugendlichen eine Chance geben, die nicht zu 
    den Elite- und Musterschülern gehören, sondern denen menschliche Qualitäten und Werte 
    wichtig sind.

Der Verein Sonnenkind arbeitet vor allem auch mit Gemeinden und Schulen zusammen!

  • Selber etwas machen können, wenn ich mir es nicht leisten kann wo anders Leistungen zu kaufen.
  • Freude am Leben und in der Arbeit zu gewinnen, ohne Alkohol und Drogen.
  • Dass alles was Sie machen gut ist und sie sich nicht durch Vergleiche runter ziehen” lassen 
    und dass sie mit dem was sie haben glücklich sind.
  • Jede Erfahrung, jeder Tag bringt Lernerfahrung.
  • Sich auf den heutigen Tag zu konzentrieren und keine Sorgen zu machen, was in 20 Jahren ist.
  • Die Eltern achten und lieben zu dürfen, egal was sie gemacht haben.
  • Das Umfeld in dem Sie leben zu unterstützen (Netzwerkgedanke).
  • Mündige Staatsbürger mit Rechten und Verantwortung dem gesamten System gegenüber, 
    die das System mitformen können und dürfen und sollen. Aktivitäten: Gartenservice, Schneidern, Produkte der Natur herstellen, …

Zur Erreichung dieses Zwecks wird der Verein unter Beachtung allenfalls bestehender Gesetze und Vorschriften folgende Tätigkeiten setzen:

  1. Umfassende Öffentlichkeitsarbeit in Form von Veranstaltungen, Seminaren und 
    Workshops,
  2. Zusammenarbeit mit maßgeblichen Interessensvertretungen,
  3. Veranstaltungen von Ausstellungen und Unterrichtsreihen
  4. Vorträge und Messen
  5. Herausgabe und Vertrieb von Druckwerken und Herstellung von elektronischen Medien, 
    wie zum Beispiel Kassetten, CD-ROM
  6. Internet-Plattform
  7. Verlegen von Büchern und Druckschriften 
  1. Die jugendlichen Menschen sollen mindestens 30 Werktage betreut werden.
    In späterer Folge kann die Betreuungsdauer auch ausgedehnt werden.
    Gruppengröße: 5 Jugendliche und mindestens 2 Begleiter. Als Arbeits- und Trainingsräumlichkeiten werden Räumlichkeiten angemietet. Idealerweise werden diese von Partnergemeinden zur Verfügung gestellt, im Rahmen der Vereinsaktion Bürgermeister für die Jugend”.

VEREINSVORSTAND

Claudia Laggner
Präsidentin

Thomas Laggner
Vizepräsident

Präsidentin Verein Sonnenkind
Diplom Lebens- und Sozialberaterin
Ökologische Landschaftsgärtnerin

Ich möchte jungen Menschen eine echte Chance bieten, sich sinnvoll geistig und körperlich zu betätigen.

E-Mail: office@sonnenkind.at

Über uns und
unseren Verein

Wir laden Lebensberater in Ausbildung ein zur aktiven Mitarbeit in unserem Verein. Die Praktikumsstunden werden in Ihrem jeweiligen Wohnort absolviert. Die Praktikumszeit wird offiziell bestätigt und ist anerkannt. Die Supervision und Selbsterfahrung wird von einem “ausbildungsberechtigten Diplom Lebensberater” durchgeführt.

JUGENDARBEITSLOSIGKEIT

Die Problematik der Arbeitslosigkeit bei Jugendlichen ist erheblich ernster als von vielen angenommen wird. Die Frustration, die bei Arbeitslosigkeit entsteht, das ständige Bewusstsein, nichts zu sein, nichts zu haben und nichts zu werden und das Wissen um die eigene Nutzlosigkeit bleibt nicht ohne Auswirkungen. Die inneren Spannungen werden zu Hass, Aggression und sogar zu kriminellen Aktivitäten, um sich abzureagieren. Es kann aber auch zur totalen Resignation kommen. Drogenkonsum wird oft ebenfalls zur Folgenreaktion der Arbeitslosigkeit.

Leidtragende sind neben den jugendlichen Menschen vor allem auch deren Eltern, da oft die Beziehung zu den eigenem Kind gestört wird.

PRÄVENTION IM BEREICH LEGALE DROGEN
  1. Ziel ist die Entwicklung und Durchführung von Projekten der außerschulischen Jugendarbeit, die sich mit den Ursachen für Alkohol- und Nikotinkonsum bei Jugendlichen auseinandersetzen , sowie diesem Konsum vorbeugen bzw. den schädlichen Gebrauch verhindern.Das einzelne Projekt sollte dabei über die reine Wissensvermittlung (“wie wirken Drogen”) hinausgehen und personenbezogene bzw. strukturelle Maßnahmen beinhalten. Exemplarisch sei an dieser Stelle auf einige Methoden verwiesen, die – sofern zielgerichtet eingesetzt – als präventiv einzustufen sind: Methoden, die auf Steigerung der sozialen Kompetenz und der Selbstkontrolle abzielen; Projekte, die eine intensive Auseinandersetzung mit (Konsum)Verhalten unterstützen; aktive Einbindung der Zielgruppe in die Informations- und Beratungstätigkeit zu Themen und Inhalten der Prävention.Nachdem unter anderem das Weissbuch “Neuer Schwung für die Jugend Europas” der Europäischen Kommission der “Partizipation” einen wichtigen Stellenwert einräumt ist bei der Konzeption der eingereichten Projekte insbesondere darauf zu achten, inwieweit Jugendliche in die Erstellung und Durchführung des Projekts aktiv miteingebunden sind.
CHANCENGLEICHHEIT
  1. (in Kooperation mit dem Nationalen Kampagnen Komitee in der BJV “alle anders – alle gleich”)2007 ist das europäische Jahr der Chancengleichheit und gleichzeitig wird die Bewusstseinskampagne des Europarats zum Thema “All different – all equal” / “alle anders – alle gleich” durchgeführt (siehe auch www.alleandersallegleich.at ).Jeder Mensch hat das Recht auf Gleichbehandlung und auf ein Leben ohne Diskriminierung. Das “Europäische Jahr der Chancengleichheit für alle” soll mit Initiativen und Projekten das Thema Chancengleichheit in den Mittelpunkt rücken und vor allem auch Jugendlichen aufzeigen, welche Vorteile eine von Diversität geprägte Gesellschaft für Europa hat.Ziels ist, dass niemand aufgrund der Religion und Weltanschauung, des Geschlechts, der sexuellen Orientierung, der ethnischen Zugehörigkeit, der Behinderung und des Alters benachteiligt wird.Bei den eingereichten Projekten kann auch nur auf einen Themenbereich des Ziels näher eingegangen werden.
FAKTEN

Das Problem der Jugendarbeitslosigkeit hängt aktuell eng mit Veränderungen im Bereich des Arbeitsmarktes bzw. des Beschäftigungssystems zusammen, die ihrerseits selber in hohem Maße mit wirtschaftlichen und technischen Entwicklungen verknüpft sind. Im europäischen Durchschnitt hat sich zwar die Arbeitslosigkeit in den letzten Jahren weiter verringert, die Hälfte aller Arbeitslosen sind aber junge Menschen unter 25 Jahren, d.h., der Anteil der Jugendlichen unter ihnen hat sich erhöht.

ÖSTERREICH

hat nach einer Statistik der GPA Jugend aktuell (14.07.2003) die höchste Jugendarbeitslosigkeit seit Ende des 2. Weltkrieges zu verzeichnen, nämlich knapp 50000 Jugendliche unter 25 Jahren. Dazu kommen österreichweit noch rund 8000 Lehrstellensuchende. Die Abteilung Berufsinformations- und Qualifikationsforschung (BIQ) des Arbeitsmarktservice Österreich konstatiert 2002 eine Zunahme der Arbeitslosigkeit bei Jugendlichen (15- bis 24jährige) auf 36628, davon 21116 männliche und 15512 weibliche Jugendliche.

Das mit Abstand höchste Risiko, arbeitslos zu werden, hatten die PflichtschulabsolventInnen, die niedrigste Quote wiesen AkademikerInnen auf und AbsolventInnen weiterbildender Schulen auf. Die Quote der BMS-(Fachschul-)AbsolventInnen erreichte von den drei Schulformen mit 3,7% den höchsten Wert, gefolgt von den BHS-MaturantInnen mit 3,3%. Für die AHS-AbsolventInnen betrug die Arbeitslosenquote im Durchschnitt des Jahres 2002 3,2%. Hinzu kommt, dass bundesweit etwa 4000 Lehrstellensuchende kaum eine Chance auf eine Lehrstelle haben, denn trotz steuerlicher Unterstützung verzichten immer mehr Betriebe auf die Lehrlingsausbildung. Die Wirtschaft hat in den vergangenen Jahren immer weniger Lehrstellen für LehranfängerInnen angeboten. So gab es österreichweit 1997 40175 LehranfängerInnen, 1998 39052 LehranfängerInnen und 1999 38427 LehranfängerInnen. Insgesamt ist die Zahl der Lehrstellen für LehranfängerInnen in den letzten 9 Jahren um 31% zurückgegangen. was einen Rückgang von ca. 18000 Lehrstellen bedeutet. Durch das immer größer werdende Defizit an Lehrstellen ist für Jugendliche auch keine ausreichende Auswahlmöglichkeit für bestimmte Lehrberufe, und natürlich auch in einer bestimmten Region, vorhanden. BerufsausbildungsexpertInnen aus der BRD sehen einen Überschuss an Lehrstellen im Ausmaß von 12,5% als notwendig an, um für alle Jugendlichen das Recht auf freie Wahl der Ausbildungsstätte (regional wie berufsorientiert) zu gewährleisten.

Auswirkungen auf die Jugendarbeitslosigkeit haben auch Umschichtungen zwischen Sektoren des Beschäftigungssystems. Nach Erdmann & Rückriem (1996, S. 16f) gibt es einen Rückgang an Arbeitsplätzen im Bereich der produzierender Gewerbe sowie im Bereich der Land- und Forstwirtschaft. Dies bedeutet, dass vor allem ein großer Anteil an Arbeitsplätzen für “Handarbeiter” verlorengegangen ist, während es in den Sektoren Dienstleistung und Verwaltung zu einem außerordentlich starken Anstieg an Arbeitsplätzen kam. Es gibt daher einen generellen Trend zu höherqualifizierten Erstberufen, wobei auch sogenannte einfache Dienste nahezu auf die Hälfte zurückgegangen sind. Durch die neuen Büro- und Kommunikationstechnologien nimmt der Anteil höherqualifizierter Tätigkeiten auf dem Arbeitsmarkt weiterhin zu, sodass sich damit die Arbeitsmarktsituation für nicht oder nur wenig qualifizierte jugendliche Arbeitskräfte weiter verschärfen wird. Bei einem knapperen Angebot werden Jugendliche mit höheren Schulabschlüssen jenen mit niedrigeren Abschlüssen auch bei einfacheren Tätigkeiten vorgezogen. Das schulische Qualifikationsniveau wird zu einem immer wichtigeren Indikator beruflicher Chancen und bei niedrigen Schulabschlüssen bzw. bei Schulversagen muss in zunehmendem Maße mit Problemen beim Übergang vom Bildungs- ins Beschäftigungssystem gerechnet werden (vgl. Bergmann & Eder 1999).

In der gesamteuropäisch an sich schon prekären Situation steigt zusätzlich der Anteil von befristeten und Teilzeitjobs. So waren 90 Prozent aller im ersten Halbjahr 1998 abgeschlossenen Arbeitsverträge in Spanien befristet. In den Niederlanden arbeiten dagegen fast 40 Prozent aller Beschäftigten in Teilzeit. Diese Arbeitsplatznot schlägt sich auch in Österreich in der Arbeitsplatzqualität nieder, sodass auch hierzulande Jugendliche immer öfter gezwungen sind, prekäre Beschäftigungsverhältnisse anzunehmen.

Noch viel stärker betroffen von steigender Arbeitslosigkeit als die Lehrstellen Suchenden sind aber jene, die nach der Berufsausbildung “stempeln” gehen müssen. Für 28409 Personen, vor allem Lehrlinge, war nach der Berufsausbildung kein Platz mehr im Betrieb. Das ist eine Zunahme um 24 Prozent, wobei besonders Gesellen in der Auto- oder Baubranche betroffen sind.

Zwar erscheint die Jugendarbeitslosigkeit in Österreich im internationalen Vergleich eher gering, es gibt allerdings Hinweise darauf, dass der Verlauf der Arbeitslosigkeit verhältnismäßig wenig über die Arbeitsmarktchancen der Jugendlichen aussagt. Für eine adäquate Beurteilung ihrer Arbeitsmarktsituation ist vielmehr die Entwicklung der Erwerbsbeteiligung von Jugendlichen zu berücksichtigen. Diese weist eine stark ausgeprägte konjunkturelle Reagibilität auf, die den Trend langfristig sinkender Erwerbsbeteiligung als eine Folge der verlängerten Ausbildung überlagert (vgl. Biffl 1995). In Zeiten schlechterer Arbeitsmarktsituation geht auch die Erwerbsquote von Jugendlichen tendenziell und stärker als bei anderen Bevölkerungsgruppen zurück. Entsprechend dem Mikrozensus vom März 1997 liegt die Größenordnung etwa bei jenen 49623 SchülerInnen und Studierenden, die angaben, eigentlich gerne erwerbstätig zu sein.

Maßnahmen wie Jugendausbildungs-Stiftungen, die Jugendlichen die Möglichkeit bieten, im Bedarfsfall die volle Lehrzeit, inklusive Lehrabschlussprüfung, zu absolvieren, bringen dabei nur kurzfristig Entlastungen, die für viele Jugendliche die unter Umständen noch tristere Erfahrung bringen, trotz der beruflichen Qualifikation keinen Platz in der Erwerbsgesellschaft zu finden. Häufig findet man in diesen Maßnahmen besondere “Problemgruppen” für die Vermittlung: weibliche Jugendliche, Jugendliche ohne qualifizierte Schulausbildung, lernbeeinträchtigte und behinderte Jugendliche, ausländische und straffällig gewordene Jugendliche. In Österreich wurde für Jugendliche, denen eine Integration in den normalen Arbeitsmarkt nicht gelungen war, im Rahmen von Maßnahmen des Nationalen Beschäftigungsplanes (NAP) Berufslehrgänge und Lehrlingsstiftungen mit dem Ziel eingerichtet, um ihnen den Einstieg in die Berufs- und Arbeitswelt zu erleichtern. Erfahrungen von Betreuern bzw. Ausbildnern liefern einige Hinweise, dass es sich bei den Jugendlichen mit Übergangsproblemen in das Beschäftigungssystem um eine sehr heterogene Personengruppe handelt, etwa Jugendliche mit eingeschränkten intellektuellen Kompetenzen oder besonderen Verhaltensproblemen wie erhöhter Aggressionsneigung wahrgenommen (vgl. Bergmann & Eder 1999).

Das Ausmaß der Teilnahme am Erwerbsleben generell sowie die bei der Teilnahme eingenommene berufliche Position sind Schlüsselfaktoren für die Integration in die Gesellschaft. Die berufliche Erstplatzierung ist für die weitere Laufbahn oft entscheidend und bessere Startbedingungen wirken sich in der Regel während des gesamten Berufslebens auf Einkommenshöhe und Aufstiegschancen aus. Eine nachträgliche Korrektur eines schlechten Berufseinstiegs lassen die Mechanismen des Arbeitsmarktes nur in Ausnahmefällen zu. Kurzfristig sind daher staatliche Initiativen angezeigt, wenn durch hohe Jugendarbeitslosigkeit für größere Gruppen der Einstieg in das Erwerbsleben verfehlt wird und damit für den Rest des Lebens Arbeitsmarktprobleme für diese vorprogrammiert sind. Dessen ungeachtet werden mit Qualifizierungen von Benachteiligten noch keine neuen Arbeitsplätze geschaffen, sondern unqualifizierte Arbeitslose zu qualifizierten Arbeitslosen ausgebildet. Die Kluft zu Geringqualifizierten und deren Chancen auf dem Arbeitsmarkt wird dadurch auch weiter verschärft.

Diese Betrachtungen müssen allerdings auch auf dem Hintergrund von demographischen bzw. gesellschaftsstrukturellen Veränderungen betrachtet werden, denn trotz eines aktuell seit Jahren deutlich reduzierten Wirtschaftswachstums haben die geburtenschwachen Jahrgänge, die derzeit und in den kommenden Jahren ihr Berufsleben beginnen, allein aufgrund des Bedarfs und ihrer im Durchschnitt gestiegenen Qualifikation gute Chancen auf eine adäquate berufliche Erstplatzierung.

(Quelle: Stangl – Taller)

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Lebensberater Praktikum
Wir suchen Lebensberater in Ausbildung als Praktikanten für ein selbst organisiertes Praktikum in Ihrer Region. Supervision (Einzelsupervision und Gruppensupervision) sowie Selbsterfahrungsstunden sind im Lebensberater Practitioner Lehrgang – der Lehrgang zum Aufbau einer erfolgreichen Praxisgründung – inkludiert. Im LSB-Practitioner Lehrgang erarbeiten Sie sich auf betriebswirtschaftlichen und marketingtechnischen Grundlagen eine komplette Strategie, Positionierung, Business-Plan, Corporate Identity und Corporate Design, Web-Auftritt, SEO, Netzwerk, Jobs als Trainer im Training, Supervisor/Supervisorin, LeiterIn von Selbsterfahrungsgruppen, als Mediator/Mediatorin in Mediationen, der Ehe- und Familienberatung, der Kinder- und Jugendlichenberatung, der Familienberatung,…

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