T h o m a s  L a g g n e r

Psychotherapie | Psychologische Beratung | Unternehmensberatung

Coaching

ist die professionelle Beratung, Begleitung und Unterstützung von Personen mit Führungs- / Steuerungsfunktionen und von Experten in Unternehmen / Organisationen. Zielsetzung von Coaching ist die Weiterentwicklung von individuellen oder kollektiven Lern- und Leistungsprozessen bzgl. primär beruflicher Anliegen.

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Beratung

Psychologische Beratung umfasst zahlreiche Themen des Lebens wie z. B. Kommunikation, Motivation, Resilienz, Persönlichkeitsentwicklung, Familie, Stress und Burnout, Mobbing, Sexualität u. v. m.

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Psychotherapie

Unterstützung und Begleitung in Lebensphasen, die, bedingt durch traumatische Erlebnisse, Entwicklungskrisen oder Konfliktsituationen, eine besondere Belastung darstellen.

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Personzentrierte Beratung, Coaching & Psychotherapie

EINFÜHLEND

Einfühlendes Verstehen, das nichtwertende Eingehen, also das echte Verständnis einer Person führt zu einem Entfaltungsprozess.

WERTSCHÄTZEND

Keiner weiß besser, was ihm gut tut und für ihn notwendig ist, als der Betroffene selbst. Wir können einander also nicht beibringen was für uns gut ist.

AUFRICHTIG

Nicht mit noch so ausgeklügelten  Techniken. Aber wir können einander dabei unterstützen, es selbst herauszufinden.

TRANSPARENT

Jeder Mensch hat die Fähigkeit, sich zum für ihn Positiven hin, zu entwickeln, um selbstverantwortlich seine Probleme zu lösen – sich also selbst zu verwirklichen.

DIALOGISCH

Voraussetzung dafür ist aber auch, dass die Person in Beziehung tritt, in denen es ihr ermöglicht wird sich so zu zeigen und so zu sein, wie sie in Wahrheit ist.

WIRKSAM

Dabei wird sie immer mehr von ihren vorhandenen Möglichkeiten, Fähigkeiten und Ressourcen entdecken und diese auch verstehen, zu nutzen.

Über Psychotherapie

Psychotherapie ist ein wissenschaftlich fundiertes Heilverfahren. Sie geht davon aus, dass Körper und Seele eine Einheit sind. Krankheiten, Symptome oder Leidenzustände sind demnach entweder Ursache oder Ausdruck von seelischem Ungleichgewicht.

WIE HILFT MIR EIN PSYCHOTHERAPEUT

PsychotherapeutInnen lernen in der Ausbildung eine heilsame Vertrauensbeziehung zur PatientIn aufzubauen und diese in der Behandlung nutzbar zu machen, dazu gehören auch die Diagnostik und ein Behandlungsplan. Lösungen werden erarbeitet, Persönlichkeitsveränderungs- und Persönlichkeitsentwicklungsprozesse werden angeleitet.

VERSCHWIEGENHEITSPFLICHT

PsychotherapeutInnen unterliegen einer gesetzlich verankerten absoluten Verschwiegenheitspflicht. Diese Verschwiegenheitspflicht dient dem Schutz der für das Gelingen der Psychotherapie unabdingbaren Vertrauensbeziehung zwischen KlientIn und PsychotherapeutIn (§ 15 PthG).

PSYCHOTHERAPEUTISCHE BEHANDLUNG

Die Ausübung der Psychotherapie im Sinne des Psychotherapiegesetzes ist die nach einer allgemeinen und besonderen Ausbildung erlernte, umfassende, bewusste und geplante Behandlung von psychosozial oder auch psychosomatisch bedingten Verhaltensstörungen und Leidenszuständen mit wissenschaftlich-psychotherapeutischen Methoden in einer Interaktion zwischen einem oder mehreren Behandelten und einem oder mehreren Psychotherapeuten mit dem Ziel, bestehende Symptome zu mildern oder zu beseitigen, gestörte Verhaltensweisen und Einstellungen zu ändern und die Reifung, Entwicklung und Gesundheit des Behandelten zu fördern.

AUSBILDUNG EINES PSYCHOTHERAPEUTEN

Anders als in anderen Gesundheitsberufen spielt die persönliche Eignung der PsychotherapeutInnen in der Ausbildung eine zentrale Rolle.
Deshalb müssen PsychotherapeutInnen ein solches Auswahlprozedere, durchlaufen. Die gesetzlich geforderte lange Lehrtherapie befähigt zur Selbstreflexion als Basis für eine gelingende psychotherapeutische Arbeitsbeziehung. In der Psychotherapie werden, basierend auf wissenschaftlich fundierten Behandlungstheorien, entsprechend den Themen und Problemen der PatientInnen psychotherapeutischen Interventionsmethoden und Techniken zur Krankenbehandlung eingesetzt.

UNTERSCHIED PSYCHOTHERAPIE - PSYCHOLOGE - PSYCHIATER

Alle drei Berufsfelder beschäftigen sich mit psychischen Störungen und Erkrankungen. Dennoch gibt es einige Unterschiede.

FachärztInnen für Psychiatrie bzw. FachärztInnen für Psychiatrie (und Neurologie) haben das Studium der Medizin und eine mindestens sechsjährige fachärztliche klinische Ausbildung absolviert.

PSYCHIATRISCHE BEHANDLUNG

In die psychiatrische Behandlung, welche körperliche, soziotherapeutische und psychotherapeutische Maßnahmen umfasst, fließen ein umfassendes medizinisches Wissen und die klinische Erfahrung mit allen Formen psychischer Erkrankungen ein.  Im Gegensatz zu PsychologInnen und PsychotherapeutInnen ohne medizinische Ausbildung klären FachärztInnen für Psychiatrie (und Neurologie) bzw. für Psychiatrie und Psychotherapeutische Medizin auch ab, ob und wenn ja, welche  körperliche Erkrankungen dem seelischen Leiden zugrunde liegen. So wird z.B. bei einem depressiven Patienten neben der Abklärung der psychosozialen Ursachen auch untersucht, ob die psychischen Symptome auf körperliche Probleme zurückzuführen sind – beispielsweise auf eine Schilddrüsenunterfunktion, Blutarmut und oder andere somatische Erkrankungen. Diese Abklärung ist Voraussetzung für die Indikationsstellung und entsprechend dem Ergebnis erfolgt die Behandlung auf einer oder mehreren Ebenen, die meist parallel und vernetzt zur Anwendung kommen:

  • Somatotherapie: umfasst die medikamentöse Behandlung (Psychopharmaka-Therapie, z.B. Antidepressiva bei Depressionen, Neuroleptika bei Psychosen), aber auch weitere Verfahren wie z.B. die Wachtherapie (therapeutischer Schlafentzug z.B. bei Depression) oder die Lichttherapie bei saisonalen Depressionen.
  • Psychotherapie: behandelt gezielt mit Hilfe verbaler Interventionen auf der Grundlage einer therapeutischen Arbeitsbeziehung. Dabei finden wissenschaftlich anerkannte Verfahren systematische Verwendung.
  • Soziotherapie: Diese befasst sich mit der Beeinflussung der Interaktionen zwischen einem kranken Menschen und seinem sozialen Umfeld und umfasst Trainings- und Motivationsmethoden sowie Koordinierungsmaßnahmen, z.B. im Bereich der beruflichen Rehabilitation.

Quelle:
ÖÄK Bundesfachgruppe Psychiatrie und Psychotherapeutische Medizin 11/2013

PSYCHOLOGEN

Zur Führung der Berufsbezeichnung „Psychologe“ oder „Psychologin“ ist berechtigt, wer die Universitäts-Studienrichtung Psychologie abgeschlossen hat. PsychologInnen arbeiten in der Forschung, Ausbildung und Beratung in verschiedensten Bereichen, u.a. als EntwicklungspsychologInnen, GerontopsychologInnen, GesundheitspsychologInnen, Klinische PsychologInnen, MedienpsychologInnen, NotfallpsychologInnen, RechtspsychologInnen, SchulpsychologInnen, SportpsychologInnen, WirtschaftspsychologInnen, usw.

Ein Teil der Berufsbezeichnungen von PsychologInnen bezieht sich auf gesetzlich geregelte Berufstitel, wie Klinische PsychologIn oder gerichtlich beeidete/r Sachverständige/r. Andere Berufsbezeichnungen wie z.B. GerontopsychologIn oder OrganisationspsychologIn weisen auf einen bestimmten Tätigkeitsschwerpunkt oder auf Zusatzausbildungen hin.

Klinische PsychologInnen und GesundheitspsychologInnen

Klinische PsychologInnen und GesundheitspsychologInnen sind PsychologInnen, die zur selbstständigen Ausübung ihres Berufes (z.B. in einer Praxis) im Gesundheitswesen berechtigt sind. Dafür müssen PsychologInnen eine entsprechende Zusatzausbildung absolvieren: In speziellen Lehrgängen sind vertiefende theoretische Kenntnisse zu erwerben, auch eine praktische Tätigkeit in einer Einrichtung des Gesundheits- oder Sozialwesens ist vorgeschrieben, sowie eine begleitende Supervision.

Alle Klinische PsychologInnen und GesundheitspsychologInnen sind in die Liste der Klinischen Psychologen und Gesundheitspsychologen des Bundesministeriums für soziale Sicherheit und Generationen eingetragen. Die genauen gesetzlichen Bestimmungen dafür sind im -> Psychologengesetz geregelt.

Psychologische Behandlung

Die Ausübung des psychologischen Berufes im Bereich des Gesundheitswesens ist die durch den Erwerb fachlicher Kompetenz im Sinne dieses Bundesgesetzes erlernte Untersuchung, Auslegung, Änderung und Vorhersage des Erlebens und Verhaltens von Menschen unter Anwendung wissenschaftlich-psychologischer Erkenntnisse und Methoden. (§ 3 Abs. 1 Psychologengesetz)

Die Ausübung des psychologischen Berufes gemäß Abs. 1 umfasst
insbesondere

  1. die klinisch-psychologische Diagnostik hinsichtlich Leistungsfähigkeit, Persönlichkeitsmerkmalen, Verhaltensstörungen, psychischen Veränderungen und Leidenszuständen sowie sich darauf gründende Beratungen, Prognosen, Zeugnisse und Gutachten.
  2. die Anwendung psychologischer Behandlungsmethoden zur Prävention, Behandlung und Rehabilitation von Einzelpersonen und Gruppen oder die Beratung von juristischen Personen sowie die Forschungs- und Lehrtätigkeit auf den genannten Gebieten und
  3. die Entwicklung gesundheitsfördernder Maßnahmen und Projekte.
INDIKATIONEN FÜR PSYCHOTHERAPIE
  • Sie haben Schmerzen, Schlafstörungen, Schwindel, Herzrhythmusstörungen oder andere körperlichen Beschwerden und der Arzt kann keine körperliche Ursache feststellen.
  • Seit längerer Zeit halten Sie sich nur noch mit Aufputsch-, Beruhigungs- oder Schlafmitteln (Psychopharmaka) aufrecht.
  • Ohne ersichtlichen Grund bekommen Sie rasend Herzklopfen und Angst, dass Sie sterben müssen.
  • Sie haben Ängste, die Sie belasten oder einschränken: z. B. vor dem Kontakt mit Ihren Mitmenschen, vor Autoritäten, vor großen Plätzen, vor engen Räumen, vor Prüfungen.
  • Es plagen Sie oft Gedanken, über die ich mit niemandem zu sprechen wage (Scham- und Schuldgefühle, Hassgefühle, Unzulänglichkeitsgefühle, das Gefühl, verfolgt oder fremdbestimmt zu werden etc).
  • Sie fühlen sich antriebs- und lustlos, erschöpft oder ständig überfordert.
  • Sie oft niedergeschlagen und habe keine Freude am Leben.
  • Sie sind traurig und vereinsamt.
  • Sie befinden sich in einer belastenden Umbruchsituation (z. B. schwere Krankheit, Tod, Arbeitslosigkeit, Scheidung, Trennung, Unfall etc), die schwer zu bewältigen ist.
  • Sie denken manchmal an Selbstmord und/oder Ihr Leidensdruck ist so groß.
  • Sie leben in einer Beziehung, die Sie sehr belastet.
  • Sie fühlen sich durch Ihre Kinder dauerhaft überfordert.
  • Sie haben wiederkehrend große Probleme im Kontakt mit anderen Menschen (z. B. am Arbeitsplatz).
  • Sie sind süchtig – nach Alkohol, Drogen, Essen, Hunger, Liebe, Spielen.
  • Sie fühlen sich innerlich gezwungen, ständig dasselbe zu denken oder zu tun (z. B. zwanghaftes Waschen, Zusperren, Grübeln u.ä.), obwohl dies ein Leben sehr einengt.
  • Sie kommen mit Ihrer Sexualität nicht zurecht.
  • Sie haben Angst vor Entscheidungen.
FINANZIERUNG

Bei Vorliegen einer krankheitswertigen Störung (Diagnose nach ICD 10) haben PatientInnen die Möglichkeit, Kassenleistung für Psychotherapie in Anspruch zu nehmen. Die Kassen erstatten in diesen Fällen einen Teil des an PsychotherapeutInnen bezahlten Honorars. Bereits im Rahmen des Erstgesprächs informieren PsychotherapeutInnen über die notwendigen Schritte für die Kassenrefundierung.

Die Finanzierung von Psychotherapie ist in den einzelnen Bundesländern unterschiedlich geregelt. Der ÖBVP verfolgt das Ziel eines bundesweit einheitlichen Rahmenvertrags zur kassenfinanzierten Psychotherapie.

Die Kassen sind jedenfalls verpflichtet, die Behandlungseinheit mit zumindest € 21,80 zu bezuschussen.

In einigen Bundesländern kann auch vollfinanzierte Psychotherapie in Anspruch genommen werden. Vollfinanzierte Psychotherapie ist jedoch stark kontingentiert und steht daher nur unter bestimmten Bedingungen zur Verfügung, die im jeweiligen Landesverband zu erfragen sind.

BRAUCHE ICH PSYCHOTHERAPIE

Bei seelischen Problemen gibt es keine genauen Werte wie bei den meisten körperlichen Beschwerden, bei dessen Überschreitung wir einen Arzt aufsuchen müssen.

Deshalb lässt es sich schwer einordnen, wann man eine Psychotherapie beginnen sollte. Aber: Wenn Sie sich diese Frage stellen, ist das ein Hinweis, dass Sie ein Problem haben, das Sie bzw. Ihre Seele belastet.

Wer in Psychotherapie geht übernimmt Verantwortung für die eigene Gesundheit.

Wenn man eine Psychotherapie macht, ist dies ein Hinweis darauf, dass man Probleme erkennt, sich um sich kümmert und daran arbeiten will, sie zu überwinden.

Wichtige Voraussetzung für eine Psychotherapie ist Ihr Wunsch, etwas zu verändern, und Ihre grundsätzliche Bereitschaft, sich mit Ihren Gefühlen und Ihrem Erleben zu beschäftigen und sich dabei unterstützen zu lassen.

Eine Altersbeschränkung gibt es nicht: Psychotherapie kann in jedem Alter hilfreich sein.

ABLAUF EINER PSYCHOTHERAPIE

Schritt 1: Die richtige PsychotherapeutIn finden

Die Adressen von PsychotherapeutInnen in Ihrer Umgebung bekommen Sie bei allen Landesverbänden des ÖBVP und auf der PsychotherapeutInnen-Suche auf dieser Website.

In Abgrenzung zu anderen Behandlungsmethoden ermöglicht die Psychotherapie den PatientInnen durch respektvolle und einfühlsame Begleitung den für die jeweilige PatientIn individuell passenden Erkenntnisweg zu finden. Dabei geht es auch darum, den „historischen“ Sinn von Symptomen und Leidenszuständen vor dem Hintergrund der jeweiligen Lebensgeschichte und als Ausdruck von Konflikten, Verdrängtem und der Position im jeweiligen System zu verstehen, um für das Hier und Jetzt den Handlungsspielraum zu erweitern.

Die Dauer einer Psychotherapie ist nicht vorgegeben. Sie hängt von der jeweils zugrunde liegenden Problematik, dem Therapieziel, der Methode und manchmal leider auch von der Kostenfrage ab.

In einem psychotherapeutischen Prozess werden häufig verschiedene Phasen durchlaufen. Obwohl dies je ein sehr individueller Prozess ist, hier die wichtigen Momente einer Psychotherapie:

  • sich finden und Vertrauen fassen
  • zu schwierigen Themen vorstoßen
  • eigene Ressourcen neu entdecken
  • Aufbrechen und Verstehen von alten Konfliktmustern und das Bearbeiten von Problemen
  • sich neu erfahren und kennen lernen
  • Konflikte austragen lernen und durcharbeiten
  • neue Handlungs- und Erlebnismöglichkeiten entdecken

Schritt 2: Das Erstgespräch

Die Beziehung zwischen der PatientIn und der PsychotherapeutIn ist für den Behandlungsverlauf von großer Bedeutung. Das Erstgespräch dient daher vor allem dem gegenseitigen Kennenlernen. Im Mittelpunkt stehen dabei auch die Beweggründe der PatientIn für eine Psychotherapie:

  • Anlass (z.B. Lebenskrise, Depressionen, Arbeitsunfähigkeit, Todesfall, Scheidung, Panikattacken, Suchtprobleme, Essstörungen etc.)
  • Motivation
  • Erwartung

Im Verlauf des Erstgesprächs sollten auch die jeweiligen Rahmenbedingungen geklärt werden:

  • die Methode
  • das Setting (Einzel-, Gruppen-, Paar- oder Familientherapie)
  • die Häufigkeit der Sitzungen und eventuell die Dauer der Psychotherapie
  • die Höhe des Honorars und der Zahlungsmodus
  • die Regelung des Vorgehens für eine Bezuschussung bzw. Kostenübernahme durch die Krankenkasse
  • die Absage- und die Urlaubsregelung

Schritt 3: Beginn der Psychotherapie

Psychotherapie basiert auf Freiwilligkeit: Die PatientIn trifft ihre Entscheidung und vereinbart mit der PsychotherapeutIn ein Übereinkommen.

Die PatientIn kann ihre Entscheidung rückgängig machen, wenn sie denkt, sich getäuscht zu haben. Es ist aber besser, wenn dies nicht im Alleingang geschieht, sondern in Absprache mit der PsychotherapeutIn, um eventuelle Missverständnisse aufklären und ausräumen zu können.

Da es in der Psychotherapie um ein Sich-Einlassen geht, sollte man nur bei einer einzigen PsychotherapeutIn in Behandlung sein. Eine Ausnahme stellt die Kombination von Einzel- und Gruppentherapie oder Einzel- und Paar- oder Familientherapie dar. In Absprache mit den beteiligten PsychotherapeutInnen können die genannten Kombinationen einander sinnvoll ergänzen.

Schritt 4: Verlauf einer Psychotherapie

Eine Psychotherapie wird bei jedem Menschen anders verlaufen. In der Regel zeigen sicher erste Erfolge schon nach wenigen Stunden. Die PatientIn kann aber auch Perioden der Skepsis und Rückfälle erleben. All das gehört dazu, ebenso wie erhellende Momente oder aber auch Krisen. Wir empfehlen, möglichst jedes auftretende Problem mit der PsychotherapeutIn zu besprechen.
Leider kann es auch vorkommen, dass sich das gegenseitige Vertrauen trotz beiderseitigen Bemühens nicht ausreichend einstellt. In diesem Fall oder wenn sich die PatientIn einem Übergriff oder einer groben Respektlosigkeit der PsychotherapeutIn ausgesetzt fühlt und eine Aussprache mit der PsychotherapeutIn diesbezüglich gescheitert ist, sollten Sie sich an eine andere PsychotherapeutIn wenden oder an die jeweilige Beschwerdestelle des zuständigen Landesverbandes für Psychotherapie.

Die Regelung der Sitzungsfrequenzen kann je nach Methode und Problemlage sehr individuell gehalten sein. Häufig findet Psychotherapie einmal pro Woche statt, was im Laufe der Psychotherapie variieren kann.

Eine gewisse Regelmäßigkeit der Psychotherapiestunden und nicht allzu große Abstände zwischen den Sitzungen ergeben günstige Bedingungen für den psychotherapeutischen Prozess.

Schritt 5: Das Ende der Psychotherapie

Die Psychotherapie ist dann zu Ende, wenn das Psychotherapieziel erreicht bzw. weitere Ziele nicht erreicht werden können. Wenn man von der Kostenfrage und der Frage des Abbruchs von Psychotherapien absieht, hängt die Dauer vom Psychotherapieziel und der Art und Schwere der Störung ab. In jedem Fall sollten PatientIn und PsychotherapeutIn das Ende miteinander besprechen und klären.

PSYCHISCHE ERKRANKUNGEN

Psychotherapie hilft bei seelischen Problemen

In der Psychotherapie geht es um die Behandlung seelischer Probleme. Dazu zählen Störungen der Wahrnehmung, des Verhaltens, der Erlebnisverarbeitung, der sozialen Beziehungen und der Körperfunktionen.

Häufige seelische Probleme, die in einer Psychotherapie behandelt werden:

  • Depression
  • Ängste wie z.B. soziale Angst, Phobien
  • Essstörungen (Bulimie, Magersucht, Übergewicht)
  • Suchtverhalten (Alkohol, Nikotin, Drogen, Tabletten)
  • Zwänge – Zwangsgedanken, Zwangshandlungen
  • Verhaltensstörungen bei Kindern und Jugendlichen
  • Seelisch bedingte Störungen von körperlichen Funktionen (Sexuelle Störungen, Bluthochdruck, Schlafstörungen)
  • Psychosomatische Erkrankungen – Körperliche Erkrankungen, die durch seelische Faktoren ausgelöst und aufrechterhalten werden
  • Traumata (Vergewaltigung, Missbrauch, Unfall)
  • Nachsorge, Rehabilitation und Begleitung bei schweren körperlichen oder chronischen Erkrankungen
  • Persönlichkeitsstörungen
  • Stressbedingte Erkrankungen – Burnout
    Infoblatt Burnout
  • Lebenskrisen – persönliche Probleme wie Mobbing, Eifersucht, Trennung, Trauer

Reden wir darüber: +43 699 121 69 080

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So kommen Sie zu mir!

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2442 Unterwaltersdorf, Wienerstraße 17

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Psychotherapie

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gem. § 6 Abs. 1 Z 19 UStG

 

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Alle PsychotherapeutInnen:

PsychotherapeutInnen-Suche

Hier klicken, um über die Seite des ÖBVP (Österreichischen Bundesverband für Psychotherapie) zu suchen!

PsychotherapeutInnen-Suche

Hier klicken, um über die Seite von PSYONLINE zu suchen!

PsychotherapeutInnen-Suche

Hier klicken, um über die Seite von BMGF zu suchen!

Download:

Psychotherapie – wenn die Seele Hilfe braucht

Was ist Psychotherapie?

Bei welchen Problemen hilft sie?

Welche Überlegungen sind vor einer Psychotherapie wichtig?

Was kostet Psychotherapie?

Antworten auf diese und viele weitere Fragen und ein Serviceteil mit Adressen, Telefonnummern, Internetadressen und Literaturangaben finden Sie in dieser Informationsbroschüre.

Die Informationsbroschüre zur Psychotherapie gehört zu einer dreiteiligen Reihe: für Interessierte stehen auch eine Broschüre zur Klinischen Psychologie und eine zur Gesundheitspsychologie zur Verfügung.

Hier klicken und Broschüre herunterladen (44 Seiten, PDF, 850 kB)

Psychische und soziale Belastungen in der Schwangerschaft und nach der Geburt

 

Der Ratgeber „… eigentlich sollte ich glücklich sein …“ – Psychische und soziale Belastungen in der Schwangerschaft und nach der Geburt soll Frauen dabei helfen, Antworten auf Fragen zu finden, wie sie die belastenden Gefühle in den oft schwierigen Zeiten des Mutterseins bewältigen können und wo sie Hilfsangebote und Informationen erhalten. (17.10.2013)

Broschüre „… eigentlich sollte ich glücklich sein …“ (März 2017) (PDF 654 KB)

Suizid und Suizidprävention

https://www.bmgf.gv.at/home/suizid

"Aufstellungsarbeit" in Psychotherapie und Beratung

Außerhalb der Psychotherapie findet man in den Bereichen Beratung, Coaching und Erwachsenenbildung zunehmend Angebote unter der Bezeichnung „Aufstellungsarbeit“ und ähnlichen Begriffen. Die Angebote unterscheiden sich vordergründig sowohl in der beruflichen Herkunft der Veranstalter als auch durch die Begrifflichkeiten.

Mit dieser Information soll darauf aufmerksam gemacht werden, dass die psychotherapeutische Technik des „Aufstellens“ ohne psychotherapeutisch-fachlich qualifizierte Leitung zu schweren emotionalen Belastungsreaktionen führen kann.Zum Schutze von interessierten Personen wird empfohlen, die Qualifikation der Aufstellungsleiterin bzw. des Aufstellungsleiters besonders sorgfältig zu prüfen.

 

Psychotherapie-Methoden

Die Psychotherapie ist ein Weg, psychisches Leiden und Verhaltensstörungen zu mindern oder zu heilen. Der Erfolg der Psychotherapie ist abhängig von der Zusammenarbeit von KlientIn und TherapeutIn. Die Wirksamkeit der Psychotherapie ist durch zahlreiche Studien belegt, es gibt keine Hinweise auf beeinträchtigende Wirkungen korrekt ausgeübter Psychotherapie.

Die im Bericht beschriebenen Formen (Methoden) sind durch die Anerkennung des Bundesministeriums approbiert und gemäß dem Psychotherapiegesetz 1990 zugelassen.

Hier klicken, und Broschüre herunterladen (PDF, 405 kB)

Hypnose

Hypnosepsychotherapie ist ein tiefenpsychologisches Psychotherapieverfahren, in dem die Trancefähigkeit des Menschen zu Heilungszwecken genutzt wird.

Grundsätzlich ist zwischen der „therapeutischen Hypnose“, der Hypnose zu therapeutischen Zwecken, und der „Showhypnose“, wie sie etwa in diversen Unterhaltungsvorführungen gezeigt wird, zu unterscheiden. Die „therapeutische Hypnose“ unterteilt sich wiederum in verschiedene Formen, nämlich in die der „Hypnosepsychotherapie“, der „Hypnotherapie“ und der „Hypnose“.

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